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Der XLVII. Usedom-Marathon findet am 04. SEPTEMBER 2027 statt!

Über 650 Läufer am Start des XLVI. Usedom – Marathons

Der nunmehr XLVI. Internationale Usedom-Marathon ist Geschichte. Trotz ungünstiger Wetterverhältnisse mit böigem Wind aus westlichen Richtungen sowie Regenschauern und Temperaturen um die 18°C starteten am Sonnabend, den 5. September die Läuferinnen und Läufer des Usedom–Marathons im polnischen Swinoujscie und des 35. Halbmarathons, der erneut als Jirka-Arndt-Gedenklauf ausgetragen wurde, im Wolgaster Peene–Stadion. Während der Startschuss für den Marathon in diesem Jahr erneut in der Nähe des Swinoujscier Campingplatzes bereits um 9:00 Uhr fiel ging das Halbmarathonfeld erst 10:30 Uhr auf ihre 21,1 km lange Strecke.

Neu im Programm war als „Pobelauf“ eine Walkingstrecke, bei der immerhin 31 Teilnehmende zu verzeichnen waren, die eine eigens hierfür gestaltete Teilnahme-Medaille im Ziel erhielten. Die Strecke führte vom Peene-Stadion in Richtung Bahnhof und dann auf dem Radweg entlang der Bahnstrecke nach Hohendorf, von wo es nach Passieren eines Wendepunktes zurück ins Stadion ging.

Im Vorfeld der Veranstaltung hatten die Organisatoren mit einem eventuellen Teilnahmerekord gerechnet, denn es waren bis zum Meldeschluss bereits über 800 Meldungen eingegangen. Sicherlich haben die Regenprognosen und der überaus heftige Westwind, der für die von Ost nach West über die Insel Usedom laufenden Marathonis einen Nichtantritt beflügelt. Wer läuft schon gern 42 km überwiegend gegen den Wind?

Sportlich gesehen war die Veranstaltung dennoch ein Erfolg. So konnte im Marathon der Männer mit Maik Marschhausen erst zum zweiten Mal seit 1990 ein deutscher Läufer den Sieg auf dieser Distanz erreichen. Er benötigte 2:48:01 h für die 42,195 km lange Strecke. Ein Novum war auch, dass die Plätze zwei und drei ebenfalls von deutschen Läufern belegt wurden. Mit Frank Profe von der HSG Uni Greifswald belegte sogar ein Lokalmatador den dritten Rang in einer Zeit von 2:53:32 h.

Anerkennung auch für die Siegerin bei den Frauen Katarzyna Chojnacka aus Polen, die mit 3:04:55 h kurz vor der Siegerstaffel „LOS NA FALI“ (ebenfalls aus dem Nachbarland) ins Ziel kam. Die fünf Läufer der Marathonstaffel benötigten 3:05:06 h.

Die Plätze zwei und drei belegten Dr Julia Plagge aus München (3:24:14 h) sowie Sarah Oltermann aus Berlin (3:31:01 h).

Den Halbmarathon beherrschte der in der Altersklasse M40 startende polnische Läufer Lukasz Hryciuk, der für die 21,1 km langen Strecke gute 1:14:32 h benötigte. Platz zwei belegte in dieser Konkurenz Lucas van Lier aus Berlin 1:18:38 h, gefolgt von Jonas Budai (OE Teamsport) mit einer Zeit von 1:19:50 h .

Bei den Frauen siegte Katrin Bernowski (Greifenpower) in 1:28:12 h vor der Gewinnerin des Vorjahres, Katja Voigtmann (VfB Torpedo Ichtershausen) in 1:28:33 h gefolgt von der polnischen Läuferin Natalia Tomaszewska in 1:38:12 h.

Den Sieg unter den 30 angetretenen Staffeln errang wie bereits erwähnt eine Staffel aus dem Nachbarland Polen. LOS NA FALI benötigte 3:05:06 h. Den zweiten Platz belegte ebenfalls eine polnische Staffel aus Swinoujscie in 3:06:10 h vor dem einheimischen Quintett vom Wolgaster Runge-Gymnasium in der Besetzung Dimitris Suponyev, Liam Lendeertz, Laurens Fuhr, Kira Wiese und Jens Kühnert, das für die 42,195 km 3:14:49 h benötigte.

Insgesamt waren in den drei traditionellen Wettbewerben 524 Einzelstarter unterwegs, von denen trotz heftigen Windes 509 das Ziel erreichten. Zusammen mit den 150 Startern in 30 Staffeln gab es in diesem Jahr mit 659 Finishern ein durchaus erfreuliches Ergebnis. (2025 waren es 617 Finisher.)

Die Organisatoren wiederum möchten sich bei allen Unterstützern, der Stadt Wolgast den zahlreichen freiwilligen Helfern sowie den Einsatzkräften des DRK und der Polizei bedanken, ohne die eine solche sportliche Großveranstaltung nicht möglich wäre.

Lutz Schönemann